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Landrat verteilt 125 000 Euro

Je 10 000 Euro für den TSV Höchst und den SV Hochland Fischborn

27 Jul 2021 / 16:20 Uhr
Sportpolitik (kel). Mit Blick auf die finanziellen Auswirkungen der Corona-Pandemie hat der Main-Kinzig-Kreis das Hilfsprogramm „Vereinsperspektive“ aufgelegt, um Vereine in dieser schwierigen Lage zu unterstützen. Insgesamt wurden 375 000€ für die Sportvereine zur Verfügung gestellt. Für das Jahr 2021 steigt yudem die Übungsleiter-Pauschale von 30 Cent auf einen Euro.

Förderbescheide für die verbleibenden 125 000 Euro haben Landrat Thorsten Stolz und Sportkreisvorsitzender Helmut Meister im Gelnhäuser Barbarossa-Saal an 29 Vereine überreicht. Die Corona-Pandemie habe enorme Auswirkungen auf das Vereinsleben in Sportvereinen, betonte der Landrat. Die Zuschüsse seien ein kleines Dankeschön für das Durchhaltevermögen und sollten helfen, Kinder und Jugendliche schnell in die Vereine zurückzuholen. „Die Menschen sollten Sportvereine nicht als Dienstleister, sondern als Gemeinschaft verstehen“, hob der Landrat hervor.

Durch Ausfälle von Kursen und Veranstaltungen, sinkenden Mitgliedszahlen und fehlenden Einnahmen aus dem Spielbetrieb hätten finanzielle Einnahmequellen gefehlt: „Wir haben eine unterschiedliche Gemengelage vorgefunden. Manche sind gut durch die Pandemie gekommen. Es gab aber viele Hilferufe.“

Sportkreisvorsitzender Meister sprach von einem guten Tag für den Sport. Der Main-Kinzig-Kreis habe sich wieder einmal als ein zuverlässiger Partner der Vereine gezeigt. „Die Fördermittel sind ein kleiner Schritt zur sportlichen Normalität“, so der Sportvorstand. Er freute sich, „unbürokratisch“ 114 000 Euro zu vergeben. „Im Schnitt erhalten die Vereine rund 4300 Euro - überwiegend um die fehlenden Einnahmen aus dem Spielbetrieb zu kompensieren. Offen sind noch 11000 Euro.“ Die größten Brocken: 10 000 Euro gehen an den Turn- und Sportverein Höchst für die Finanzierung der Rasenplatzsanierung und Einnahmeausfälle im Vereinsheim. Den gleichen Betrag erhält Hochland Fischborn für Darlehenstilgung der 2018 durchgeführten Baumaßnahmen. Einen Zuschuss in Höhe von 7000 Euro für die Reparatur von Filterpumpen im Hallenbad bekommen die Wassersportfreunde Großkrotzenburg. Der Turnverein Rothenbergen erhält 9000 Euro für die Lagerung von Sportgeräten in der Großsporthalle und der Tennisclub Haitz 8000 Euro für den Wegfall der Vermietung des Tennisheims und Mehraufwand für Hygienemaßnahmen.

Ehemaliger Sportkreis Gelnhausen: Tennisclub Haitz (8000 Euro), Melitia Roth (3000 Euro), Viktoria Neuenhaßlau (4000 Euro), TTV Gründau (3000 Euro), MSC Neuenhaßlau (3000 Euro), TV Rothenbergen (9000 Euro), TuS Höchst (10000 Euro), Hochland Fischborn (10000 Euro), SV Gelnhausen (4000 Euro), SV Altenmittlau (4000 Euro), KSG Wüstwillenroth-Lichenroth (3000 Euro), SG Hesseldorf/W/N (3000 Euro), Schützenverein Großenhausen (4000 Euro).

Ehemaliger Sportkreis Schlüchtern: FV Steinau (3000 Euro), FC Mottgers (3000 Euro), SV Salmünster (3500 Euro), SG Schlüchtern (3000 Euro), TuS Züntersbach (2500 Euro), Sportschützen Hintersteinau (2000 Euro), Schützenverein Sterbfritz (2000 Euro).

Ehemaliger Sportkreis Hanau: Hanau 93 (3000 Euro), TS Steinheim (3000 Euro), TV Großkrotzenburg (3500 Euro), TC Bruchköbel (500 Euro), Eintracht Steinheim (2000 Euro), Wasserfreunde Großkrotzenburg (7000 Euro), Ballon-Club Langenselbold (3000 Euro), TC Rodenbach (3000 Euro), Schützenverein Ronneburg (2000 Euro).

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