Einmal reich sein: So lange müsste man für das Vermögen der Familie Heraeus arbeiten
Main-Kinzig-Kreis. Die Superreichen im Main-Kinzig-Kreis spielen finanziell in einer ganz eigenen Liga. Ganz vorn dabei: die Unternehmerfamilie Heraeus aus Hanau – ihr Vermögen wird aktuell auf rund 7,1 Milliarden Euro geschätzt. Doch was bedeutet das im Vergleich zu einem normalen Einkommen? Wie lange müsste ein Durchschnittsverdiener arbeiten, um auf eine solche Summe zu kommen?
Ein einfaches Rechenbeispiel zeigt: Es ist praktisch unmöglich. Der Medianlohn in Deutschland liegt aktuell laut Gehaltsreport bei etwa 45.800 Euro brutto im Jahr – für unsere Rechnung gehen wir von 33.000 Euro netto im Jahr aus. Nach Abzug von Miete, Energie, Lebensmitteln und weiteren Ausgaben bleiben im Schnitt vielleicht 5.000 Euro im Jahr übrig, die tatsächlich gespart werden könnten.
Wer diesen Betrag Jahr für Jahr zur Seite legt, müsste 1,42 Millionen Jahre sparen, um die 7,1 Milliarden Euro der Heraeus-Familie zu erreichen. Und das ohne Urlaub, Auto oder Freizeitvergnügen. Selbst bei einer optimistischen Rechnung, bei der man das gesamte Bruttogehalt von 45.800 Euro jährlich spart, bräuchte man immer noch rund 155.000 Jahre, um auf das Familienvermögen zu kommen.
Auch mit cleverem Investieren ließe sich daran kaum etwas ändern: Wer jedes Jahr 3.000 Euro spart und dafür durchschnittlich 5 Prozent Rendite erzielt, würde theoretisch nach rund 230 Jahren die Milliardengrenze knacken.
Das Vermögen der Heraeus-Familie zeigt, wie weit die Schere zwischen Superreichen und Normalverdienern inzwischen auseinanderklafft. /Beitrag mithilfe von KI erstellt
GNZ